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Abendveranstaltungen im Auditorium der Alten Kongresshalle

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Samstag, 10. November 2018, 19-21 Uhr

Eröffnungsabend der Münchner Wissenschaftstage: Wie verändern Künstliche Intelligenz und Roboter unsere Arbeitswelt?


Begrüßung
Dr. Frank Holl, Leiter der Münchner Wissenschaftstage

Grußwort
Dr. Wolfgang Heubisch, Stadtrat der Landeshauptstadt München, Staatsminister a. D.

Reaktionsschnelle Roboter können die Menschen während ihrer Arbeit oder im täglichen Leben wirkungsvoll unterstützen. Mittels Künstlicher Intelligenz sollen Roboter autonom mit ihrer Umwelt agieren. Wie intelligent sind die Maschinen heute schon? Und was erwartet uns in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die neue Technik auf Unternehmen? Welche Arbeitsplätze sind in Gefahr? Und werden neue geschaffen?

Kurzvorträge mit anschließender Diskussion
Prof. Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer, Direktor des Instituts für Robotik und Mechatronik, DLR Oberpfaffenhofen
Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin, Direktor der Munich School of Robotics and Machine Intelligence, Lehrstuhl für Robotik und Systemintelligenz, TU München
Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e. V. München (ISF) und Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik-Arbeit-Gesellschaft, FAU Erlangen-Nürnberg

Moderation: Jens Schröder, Chefredakteur National Geographic Deutschland

 

Sonntag, 11. November 2018, 19-20:30 Uhr

 

Arbeit 4.0 zwischen Selbstverwirklichung und psychischer Fehlbeanspruchung


Arbeit kann glücklich machen. Sie kann dem Leben einen Sinn geben, und sie kann eine lang anhaltende Quelle für Vitalität sein. Aber sie kann auch Auslöser von Depression, Burnout und vielen anderen psychosomatischen Erkrankungen sein. Besonders die Arbeit 4.0 mit ihren neuen Kommunikationsformen und Mobilitätserwartungen kann positive und negative Folgen haben. Denn gerade auch die schnell fortschreitende Digitalisierung mit ihrer permanenten Forderung nach Erreichbarkeit kann die Psyche extrem belasten. Was muss sich in der Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ändern? Wie geht man mit akuten Erkrankungen um? Prävention und Therapie werden anhand von Fallbeispielen und konkreten Projekten erläutert. Die Experten setzen neue Impulse für bessere und gesündere künftige Arbeitswelten.

Kurzvorträge mit anschließender Diskussion
Prof. Dr. Caroline Herr, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Dr. Manuela Sirrenberg, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Prof. Dr. med. Harald Gündel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm

Moderation: Prof. Dr. Peter Falkai, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum der LMU München

 

Montag, 12. November 2018, 19-20:30 Uhr


Geht es auch ohne Wachstum, oder ist die Postwachstumsgesellschaft eine Utopie?


Mit seinem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ entfachte der Club of Rome im Jahr 1972 eine weltweite Diskussion über die Endlichkeit der globalen Ressourcen. In der Folge wurden verschiedene ökologische Wirtschaftskonzepte entwickelt. Sind Konzepte wie „Green Economy“ oder „Postwachstumsgesellschaft“ realisierbar? Wie kann eine auf grenzenloses Wachstum und Gewinnmaximierung ausgelegte Wirtschaft neu ausgerichtet werden? Wie können Lebensqualität, mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Demokratie und ökologische Nachhaltigkeit die Maxime des materiellen Wohlstands und Gewinns ersetzen? Wie kann der Grundsatz des Wirtschaftens weg vom Konkurrenzdenken hin zur Kooperation gehen? Wie kann ökologische Nachhaltigkeit neben dem technologischen Fortschritt auch durch andere Verhaltensweisen erreicht werden? Welche konkreten Konzepte für Unternehmen, Ernährung, Energieversorgung, Verkehr, Güter und Wohnen gibt es? Wie groß ist die gesellschaftliche Akzeptanz für diese Konzepte?

Kurzvorträge mit anschließender Diskussion
Nina Treu, M. A., Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V., Leipzig
Prof. Dr. Karen Pittel, Leiterin des ifo Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen
Prof. Dr. Stephan Lessenich, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Soziologie sozialer Ungleichheit, Institut für Soziologie, LMU München

Moderation: Alexander Hagelüken, Leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung

 

Dienstag, 13. November 2018, 19-20:30 Uhr


Arbeit – Ethik – Führung. Ideen für eine bessere Arbeitswelt


Vortrag mit anschließendem  Podiumsgespräch
Prof. Dr. Dieter Frey, Leiter des Center for Leadership and People Management, LMU München

Welche Bedeutung haben Menschenwürde, Respekt und Achtung in unserer Arbeitswelt? Wie kann eine Führungspersönlichkeit auch unter dem Druck der Konkurrenz und der Märkte fair agieren? Welche Werte sind entscheidend? Wie lassen sich Teamkonflikte klären?

Der Sozialpsychologe Dieter Frey entwirft in seinem Vortrag das Ideal einer ethikorientierten Führung, in deren Zentrum die Begriffe Vorbild, Verantwortung, Verpflichtung und Vertrauen stehen. Er beruft sich dabei vor allem auf die Philosophen Karl Popper (Exzellenzkultur), Immanuel Kant (Wertschätzungskultur) und Hans Jonas (Kultur der ethikorientierten Führung). Im Zentrum steht die große Bedeutung von Wertschöpfung durch Wertschätzung.

Moderation: Dr. Dr. Rainer Erlinger, Publizist, Autor der "Gewissensfrage" des SZ-Magazins

 

 

 
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