4. Münchner Wissenschaftstage im "Jahr der Technik"
leben und technik
München, 22.-26. Oktober 2004
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Abschluss-Presseinformation zu den
Münchner Wissenschaftstagen „Leben und Technik“
im Jahr der Technik 2004 22. – 26. Oktober

45.000 Besucher auf den 4. Münchner Wissenschaftstagen

Die Resonanz der 4. Münchner Wissenschaftstage im “Jahr der Technik“ war beachtlich. Über 45.000 Besucher nahmen das vielfältige Angebot wahr, das mehr als 2.000 engagierte Wissenschaftler und Ingenieure vorbereitet und mit Präsentationen ihrer Forschungen und des Stands der Technik auf ihren Gebieten realisiert hatten. Im Zentrum standen die Einzelgespräche an den anschaulich gestalteten „Marktständen der Wissenschaft und Technik“ auf den Flächen der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie reichten von der Erd- und Planetenbeobachtung bis zur Biotechnologie, von der Energie- und Lichttechnik bis zu Medizintechnik, Landwirtschaft und Ernährung. Überall waren die unabdingbaren Leistungen der Informations- und Kommunikationstechnik zu erkennen. Faszinierender „Bilder aus der Wissenschaft“ der Max-Planck-Gesellschaft und Fotos aus „Münchner Forschungslaboren“ und die Mobilitätskugel der Ausstellung „Wheel of Invention“ des Europäischen Patentamts sowie die „Pictures of the Future“ von Siemens bereicherten das Angebot. Großes Interesse und rege Diskussion fanden die didaktisch vorbildlich aufgebauten Vorträge im Audimax. Unterlagen zu den Vorträgen und zu den Marktständen werden ab Dezember auf der Homepage www.muenchner-wissenschaftstage.de abrufbar sein. Am Samstag strömten Familien mit Kindern zur Uni und blieben häufig schon beim Anmarsch am ADAC-Rettungshubschrauber und bei der robotergeführten Marionette der Augsburger Puppenkiste (bereitgestellt von KUKA Roboter GmbH, Augsburg) in Trauben hängen.

Der Zulauf zum Kinderprogramm sowie zu den ersten Vorlesungen der KinderUni an der LMU über unseren Körper und über Science-Fiction war überwältigend. Am Montag und Dienstag sah man überall Gruppen von Schülerinnen und Schülern, die mit ihren Lehrkräften mit der U-Bahn und zum Teil mit Bussen aus ganz Bayern angereist waren. Die 600 Plätze für Schülerpraktika von der Physik bis zur Molekularbiologie haben bei weitem nicht ausgereicht, den Bedarf zu decken. Dagegen konnte das Beratungsangebot für Schüler, Studierende, Absolventen und Firmengründer die speziellen Nachfragen bestens bedienen.

Reger Betrieb und beste Betreuung herrschte an den Tagen der offenen Tür insbesondere an den Kliniken der LMU in der Innenstadt und in Großhadern aber auch an der Fachhochschule München. Rasch ausgebucht waren die weiteren Attraktionen in München wie das Customer Information Center von Siemens, das Forschungs- und Innovationszentrum von BMW, das Druckzentrum der SZ, das Kraftwerk Nord und die GSF in Neuherberg.

Großes Interesse fand der Nanotruck des BMBF, der an drei Standorten in der Innenstadt über 9000 Besucher zählte und das „Tor zur Technik“ am Hofgarten.

Auch das Umfeld war gut besucht. Im Campus Garching der Technischen Universität konzentrierte sich das Interesse am Tag der offenen Tür insbesondere auf den Forschungsreaktor. Ausgebucht waren die Besuche im Max-Planck-Institut für Plamaphysik sowie im neuen Forschungszentrum von General Electric Global Research in Garching ebenso wie Angebote von den Biotechnologiestandorten Martinsried und Penzberg sowie von den Raumfahrtzentren Ottobrunn und Oberpfaffenhofen. Dort im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wurden allein 8.000 Besucher gezählt. Auch alle anderen Ziele wie die Unternehmen Kuka Roboter in Augsburg oder die Alpma Alpenland Maschinenbau in Rott am Inn hatten mehr Anmeldungen als bedient werden konnten.

Glanzlichter waren die für jedermann offenen Festveranstaltungen in der Aula der LMU zum Auftakt und Abschluss, die vom Leiter der Münchner Wissenschaftstage Karl Daumer mit Hightech-Präsentationen, Kunst und Zauberei spannend und informativ moderiert wurden. Die Grüße von Frau Ministerin Bulmahn überbrachte Joachim Treusch, Vorsitzender der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Auf den Podien diskutierten die Minister Thomas Goppel bzw. Otto Wiesheu mit den Repräsentanten der Münchner Hochschulen, mit Rektor Bernd Huber, LMU, Vizepräsident Rudolf Schilling, TUM, und der Präsidentin der FH München, Marion Schick, sowie Mitgliedern des Zentralvorstands der Siemens AG Thomas Ganswindt bzw. Erich Reinhardt sowie dem Präsidenten der Volkswagen-Auto-Uni Wolfsburg, Walter Zimmerli.

Im Siemens Forum in der Ausstellung „Milestones“ und insbesondere bei der glanzvollen Abendveranstaltung „Horizons2020“ am Sonntag ging es in Vorträgen und einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion mit Edward Krubasik, Mitglied des Zentralvorstands, Gesine Schwan, u.a., in zwei konträren Szenarien um die Fragen, was uns in den nächsten 15 Jahren erwartet. Jeremy Rifkin betonte in seinem Referat die Stärken Deutschlands im Vergleich zu den USA – eine für unsere nicht gerade von Selbstüberschätzung geprägte Stimmung im Lande interessante Aussenansicht.

Das Max-Planck-Forum am Montagabend mit Präsident Peter Gruss, Präsident Hans-Jörg Bullinger der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Vorsitzenden des Wissenschaftsrates Max Einhäupl thematisierte die Schritte von der Grundlagenforschung zur Innovation und forderte Verbesserungen zu rascherer Umsetzung ein. Am selben Abend beschloss die Fraunhofer-Gesellschaft die Ausstellung „Forschen, Lehren, Aufbegehren – 100 Jahre akademische Bildung von Frauen in Bayern“ mit einer gut besuchten Finissage.

Absolutes Highlight für 1.000 Besucher war die „Raumnacht“, die aus der vollbesetzten Aula der LMU auch in den Lichthof übertragen wurde. Faszinierende Bilder unseres Heimatplaneten präsentierte multimedial der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Walter Kröll. Eindrucksvolle 3-D-Einblicke in die Internationale Raumstation erläuterte der Pressechef der Europäischen Raumfahrtagentur, Dieter Isakeit. Gespräche und Diskussionen mit Verantwortlichen von ESA, EADS und DLR, mit Harald Lesch und Martin Urban, mit den deutschen Astronauten Ulf Merbold sowie Ulrich Walter und dem Philosophen Wilhelm Vossenkuhl, LMU verschafften ungeahnte Einblicke in das Leben in der Schwerelosigkeit, Argumente für und gegen bemannte Raumfahrt und Betrachtungen zur Evolution von Leben auf unserem - und anderen Planeten im Universum. Die letzten Besucher der von Florian Hildebrand, BR, moderierten Raumnacht sind um 3 Uhr früh gegangen.

Zwar formulierte der Projektleiter Karl Daumer bei der Abschussveranstaltung kritisch: “Wir sind in Deutschland auf den Höhenwegen in die Zukunft ins Rutschen gekommen und werden wohl etwas Ballast abwerfen und mit bescheidenerem Proviant mehr leisten müssen um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können“. Bei den Münchner Wissenschaftstagen standen jedoch die Signale zum Aufbruch im Vordergrund.

vdbiol, Geschäftsführung, Corneliusstraße 12, 80469 München

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