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Grußworte

Prof. Dr. Marion Kiechle
Bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

Schon Heraklit wusste: „Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ Heute verändern technologische Innovationen laufend unsere moderne Gesellschaft und prägen unsere Lebensführung sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Für viele Menschen nimmt die Arbeitswelt im Alltag die zentrale Rolle ein – sie ist oftmals nicht nur finanzielle Existenzgrundlage, sondern dient auch der Selbstverwirklichung und stiftet Sinn und Erfüllung.

Die 18. Münchner Wissenschaftstage beleuchten die Frage, wie die Arbeitswelt der Zukunft aussehen könnte. Welche Auswirkungen werden zum Beispiel die Fortschritte in den Bereichen Robotik und Künstliche Intelligenz oder die weiter zunehmende Automatisierung auf den Arbeitsmarkt haben? Welche Effekte zeigen sich in Bezug auf unser Sozialgefüge, und welchen Einfluss haben dabei Wirtschaft und Politik? Über diese und viele weitere Aspekte können sich die interessierten Besucherinnen und Besucher in spannenden Vorträgen, Workshops und nicht zuletzt im direkten Dialog mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern informieren.

Ich freue mich sehr, dass die Münchner Wissenschaftstage aktuelle Forschungsthemen in die öffentliche Wahrnehmung rücken und damit eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft bauen. Deshalb habe ich gerne die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Die regelmäßige finanzielle Förderung des Freistaats für die Münchner Wissenschaftstage fällt in diesem Jahr sogar noch höher aus als sonst.

Allen beteiligten Forschungseinrichtungen danke ich für ihre Mitwirkung und wünsche allen Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in die Arbeitswelten der Zukunft.


Dieter Reiter
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

Wissen für alle! Unter diesem durchaus programmatischen Motto sind die Münchner Wissenschaftstage zu einer festen und beliebten Einrichtung geworden, bei der stets die praxisnahe Vermittlung von Wissenschaft und Technik im Mittelpunkt steht.

Die letztjährigen Wissenschaftstage zum Thema „Zukunftspläne: Forschung – Gesellschaft – Mensch“ begeisterten wieder rund 30.000 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen. Auch die 18. Münchner Wissenschaftstage befassen sich mit einem Zukunftsthema, mit „Arbeitswelten – Ideen für eine bessere Zukunft“.

Wie wird sich also die Arbeit verändern – und die Arbeit die Menschen? Welche Rolle spielt sie künftig in unserem Leben? Die Wissenschaftstage gehen diese Fragen interdisziplinär an. Experten aus den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften suchen gemeinsam nach Antworten und Lösungen. Neue Organisationen, Qualifikationen und Kompetenzen sind künftig gefordert, aber auch technische Weiterentwicklungen wie die Digitalisierung werden die Arbeitswelt der Zukunft stark beeinflussen. Gerade in München, dem zweitgrößten Beschäftigungsstandort Deutschlands mit einer besonders breitgefächerten und innovativen Branchenstruktur, wird daher das Programm der Münchner Wissenschaftstage 2018 sicherlich auf viel Interesse stoßen.

Den Veranstaltern, Sponsoren und allen Mitwirkenden danke ich auch als Schirmherr sehr herzlich für ihr Engagement. Allen Besucherinnen und Besuchern wünsche ich spannende und interessante Begegnungen mit der Arbeitswelt von morgen.

 
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