Münchner Wissenschaftstage "Lebendige Forschung"
München, 21.-24. Oktober 2006

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Einladung

Prof. Dr. Karl Daumer

„Lebendige Forschung“
im Informatikjahr 2006 in der Ludwig-Maximilians-Universität München

Stehen auch Sie etwas ratlos vor den rasanten Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik, die inzwischen alle Bereiche des täglichen Lebens durchdringen, zuhause, unterwegs und am Arbeitsplatz? Oder fühlen Sie sich als versierter, global vernetzter Nutzer, der dennoch nicht im Detail versteht, wie das alles funktioniert?

Ist Ihnen bewusst, wie stark die Informatik und die zugrunde liegenden Technologien alle Bereiche aktueller Forschung beflügeln und ungeahnte Anwendungsmöglichkeiten eröffnen? Wirtschaftsinformatik optimiert Managementstrukturen, ausgefeilte Logistik sorgt z. B. am Flughafen dafür, dass ihr Koffer den richtigen Weg nimmt, und Satellitennavigation steuert den Flug an Ihren Urlaubsort. Geoinformationssysteme sagen Wetter vorher und modellieren Trends von Klima und Umweltkatastrophen. Robotik und Sensorik revolutionieren nicht nur das Auto, sondern ganz allgemein die Kommunikation von Mensch und Maschine. In den Biowissenschaften vertieft die Entschlüsselung der Gene und ihrer Funktionen die Aufklärung unserer stammesgeschichtlichen und embryonalen Entwicklung, ermöglicht die Konzeption maßgeschneiderter Medikamente oder hilft bei der Identifizierung von Verbrechern. Auch bei der Pflanzenzüchtung, dem Herkunftsnachweis von Lebensmitteln oder der Identifizierung der Vogelgrippe nutzt man Methoden der Bioinformatik. Meisterleistungen der Technik wie die bildgebenden Verfahren in der Medizin ermöglichen durch die Verarbeitung ungeheurer Datenmengen in Nanosekunden faszinierende Einblicke in den Körper und in die Arbeitsweise unseres Gehirns. Computerlinguistik, Neurocomputing und Computerkunst zeigen exemplarisch den Brückenschlag von Informatik zu Geisteswissenschaften, Psychologie und Kunst.

Oder sehen sie mit Sorge vor allem Schattenseiten der informationstechnischen Revolution: die Gefahr einer Abhängigkeit von Spielkonsolen, die Möglichkeit zum Filmen von Gewalt mit der Handy-Kamera, den eventuellen Realitätsverlust im virtuellen Chatraum oder zunehmende Fehlleistungs- und Manipulationsmöglichkeiten in undurchschaubar gewordenen Datennetzen?

Auf den Münchner Wissenschaftstagen werden Hintergründe, Chancen und Risiken der neuen Entwicklungen in allgemein verständlich gehaltenen Vorträgen mit Diskussion dargelegt. In Gesprächen können Ihre Fragen an den „Marktständen der Wissenschaft und Technik“, bei Diskussionsrunden und Führungen vertieft werden. Ein eigenes Kinderprogramm sowie Workshops für Schüler und für Studierende richten sich speziell an den Nachwuchs. Zu einem Highlight möchte ich Sie speziell einladen: zur Langen Nacht der Wissenschaftstage mit Prominenz aus Politik und Wissenschaft mit amüsanten, informativen und überraschenden Präsentationen in der Aula der Ludwigs-Maximilians-Universität München.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Prof. Dr. Karl Daumer
LMU, vdbiol
Projektleiter


Die 6. Münchner Wissenschaftstage sind vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit KMS III.6 - 5 P4160.7 - 6.30615 vom 06.07.2006 für Lehrkräfte der natur- und geisteswissenschaftlichen Fächergruppe an Realschulen, Gymnasien sowie Berufs- und Fachoberschulen als eine die staatliche Lehrerfortbildung ergänzende Maßnahme anerkannt. Die Teilnahme wird auch allen Schülerinnen und Schülern empfohlen.

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