Dezentrales Programm für jedermann
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Montag, 24. Oktober 2011
Biotechnologie am Campus Martinsried (Workshop oder Firmenbesichtigung)
Termin Montag, 24. Oktober, 9-11.30 Uhr und 13-15.30 Uhr. Ort/Treffpunkt BioM GmbH im Gründerzentrum IZB-Martinsried, Am Klopferspitz 19a, III. Stock. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich.
Der Großraum München ist einer der führenden Biotechnologie-Standorte in Deutschland und Europa. Der regionale Fokus liegt auf der roten Biotechnologie – also der Entwicklung von Produkten und Technologien für die Medizin mit Hilfe molekularbiologischer Methoden.
(Gruppe 1) Nach der gemeinsamen Einführung können die Teilnehmer in der Chemieschule Dr. Erwin Elhardt Praktika für die Ausbildung von Biologisch-Technischen und Chemisch-Technischen Assistenten besuchen. Dort lernen sie Grundlagen der Methoden kennen, die auch in der klinischen Diagnostik verwendet werden. Einfache Versuche können auch selbst durchgeführt werden. (nur noch nachmittags Plätze frei!)
Oder:
(Gruppe 2) Sie besuchen nach der gemeinsamen Einführung die Firma MorphoSys, Martinsried. Die firmeneigene Antikörperbibliothek zählt weltweit zu den leistungsstärksten Methoden zur Herstellung vollständig menschlicher Antikörper. Durch den erfolgreichen Einsatz dieser und anderer firmeneigener Technologien ist MorphoSys führend im Bereich therapeutische Antikörper, einer der am schnellsten wachsenden Medikamentenklassen in der pharmazeutischen Industrie. (Vormittag und Nachmittag bereits ausgebucht!)
Infektionskrankheiten – Killer aus der Mikrobenwelt (Mitmach-Station und Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 9-19 Uhr, Führungen um 11 und 17 Uhr (auch Dienstag). Ort Max-Planck-Haus am Hofgarten, Hofgartenstraße 8, München. Anmeldung keine
Weltweit sterben jedes Jahr mehr als 13 Millionen Menschen an Infektionskrankheiten. SARS und Schweinegrippe haben uns vor Augen geführt, wie schnell aus einer begrenzten Epidemie eine weltumspannende Pandemie werden kann – im „globalen Dorf“ ist niemand vor Seuchen gefeit. Besonders gefährlich ist dies, wenn Erreger gegen bisher wirksame Medikamente resistent werden. Lernen Sie einen der größten Killer der Welt kennen und erfahren Sie, wie Forscher ihm mit einer neuen Impfung das Handwerk legen wollen. Werfen Sie einen ganz neuen Blick auf einen alten Bekannten. Und finden Sie heraus, welche Rolle Zugvögel bei der Verbreitung von Krankheiten spielen.
Tier- und umweltgerechte Nutztierhaltung – Nachhaltige Urproduktion (Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 10 und 14 Uhr, ca. 2-stündig (auch Dienstag). Ort Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Haupteingang, Prof. Dürrwaechter-Platz 4, 85566 Poing/Grub, (S2, Haltestelle, dann ca. 500 m Fußweg). Anmeldung keine
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub betreibt angewandte Forschung unter Beachtung der Grundsätze von Ökologie, Ökonomie und Soziales in der Fütterung, Haltung und Zucht bei Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen. Ziele sind z. B. die Verbesserung von Qualität und Sicherheit der Lebensmittel tierischer Herkunft, umweltgerechter, wirtschaftlicher Urproduktion und der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere. In einer Führung durch die Bereiche Rinder- und Schafhaltung wird eindrucksvoll vermittelt, wie optimale Fütterung und moderner Tierkomfort aussehen und woher sichere und gesunde Nahrungsmittel tierischen Ursprungs auch in Zukunft kommen.
„Wie kommt die Currywurst auf den Teller?“ Hygiene und Warenfluss in Großküchen (Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 11-12 Uhr (auch Dienstag). Ort Mensa Martinsried, Eingangsbereich, Erdgeschoss, vor dem Service-Point, Großhaderner Straße 6,82152 Martinsried. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Sie bekommen einen Einblick in die Abläufe, die im Hintergrund einer Großküche ablaufen, bevor Sie das fertige Produkt auf dem Teller serviert bekommen. Experten der Abteilung Hochschulgastronomie des Studentenwerks München erläutern den Besuchern alle Aspekte der Produktion eines qualitativ hochwertigen Mensaessens. Von der Produktionsplanung über den Einkauf mittels eines modernen Warenwirtschaftssystem, der Anlieferung der Zutaten durch Lieferanten, die professionelle Lagerung, die Produktion unter hygienisch einwandfreien Bedingungen bis hin zur Essensausgabe am Schalter.
Sonderausstellung MenschMikrobe (Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 11-12 (auch Dienstag). Ort Deutsches Museum, Museumsinsel 1, Eingangshalle. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Die allermeisten Mikroben sind für den Menschen harmlos. Viele sind sogar nützlich. Nur die wenigsten machen krank. Dann aber können sie zur Geißel werden. Immer wieder haben Seuchen wie Pest und Cholera, Malaria, AIDS oder SARS den Menschen bedroht. „MenschMikrobe“ zeigt das Wechselspiel zwischen Mensch und Mikrobe. Die Ausstellung bietet Einblick in das moderne Wissen über die Krankheitserreger – und verdeutlicht zugleich die historische und soziale Dimension der Epidemien.
Blick hinter die Kulissen: Qualitätsarzneimittel aus Solln (Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 14-15 Uhr (auch Dienstag). Ort bene-Arzneimittel GmbH, Herterichstraße 1, München (Bus 134 oder S7, je Haltestelle Solln). Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Stellen Sie sich vor, wir prüfen alle 20 bis 30 Minuten von Hand unsere Arzneimittel bei In-Prozess-Kontrollen! Zudem ist für uns wichtig: wir produzieren in München und für Deutschland. Überzeugen auch Sie sich davon, welche spannenden Stationen ein scheinbar banales Kinderzäpfchen durchläuft, bis es z. B. Fieber senken kann oder wie viele Millionen Tabletten jährlich inmitten einer idyllischen Wohnsiedlung in Solln produziert werden können, um Schmerzen & Fieber in ganz Deutschland und sogar Teilen Europas zu lindern.
Operatives Zentrum am
Campus Großhadern (Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 14-15.30 Uhr (auch Dienstag). Ort Pforte des Klinikums der Universität München, Standort Großhadern. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Am Münchner Uniklinikum entsteht derzeit das europaweit größte, zusammenhängende OP-Zentrum, das die komplexen Anforderungen an eine bestmögliche Patientenversorgung sowie an Forschung und Lehre erfüllt. Einen entscheidenden Fortschritt bietet die zentrale Notaufnahme, in der alle Notfallpatienten von den unterschiedlichen Spezialisten Hand in Hand betreut werden. Das Zentrum verfügt über eine neue Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung, über operative Intensivstationen und eine interdisziplinäre Notfallintensivstation sowie ein ambulantes OP-Zentrum.
Yves Netzhammer: Abstraktionsvorräte (Ausstellung und Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 14 bis 19 Uhr, Führung 18 Uhr (auch Dienstag). Ort ERES-Stiftung, Römerstraße 15, 80801 München. Anmeldung keine
Der Schweizer Künstler Yves Netzhammer (geb. 1970) hinterfragt in seinen Rauminstallationen unsere Wahrnehmung – auch von Schmerz und körperlichem Leid. Seine als labyrinthischer Parcour angelegte Arbeit „Abstraktionsvorräte“* besteht aus Holzsilhouetten, animierten Videofilmen und einem Soundtrack. An sechs Schaustationen begegnet der Betrachter Menschenwesen meist ohne Gesicht und Kleidung, die mit Hilfe von Computerzeichenprogrammen entwickelt wurden. Diese abstrakten und doch so menschlichen Wesen durchleben Situationen von Verletzung, Verstümmelung und körperlichem Leid und lösen ein hohes Maß an Empathie aus. Mit Veränderung des Standpunkts ergeben sich neue Perspektiven. * Produziert vom Centro di Cultura Contemporanea Strozzina, Palazzo Strozzi, Florenz
Wie entstehen neue Arzneimittel – Pharmazie im Deutschen Museum (Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 15-16 Uhr (auch Dienstag). Ort Deutsches Museum, Museumsinsel 1, Eingangshalle. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Viele Krankheiten bedrohen die Gesundheit des Menschen. Derzeit sind der Medizin rund 30 000 Krankheiten bekannt, jedoch nur ein Drittel davon können behandelt werden. Und nur bei einem Bruchteil ist man in der Lage, die Krankheit zu heilen, in den anderen Fällen können nur die Symptome gelindert werden. Mit Hochdruck forscht man deshalb, um neue Wirkstoffe gegen bislang nicht behandelbare Krankheiten zu finden, um bessere Therapien zu ermöglichen oder um Nebenwirkungen zu reduzieren.
Europäisches Cyberknife Zentrum
München Großhadern (Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 15-16 Uhr (auch Dienstag). Ort Eingang Max-Lebsche-Platz 31, 81377 München-Großhadern. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Das innovative "Strahlenskalpell" zur Behandlung von Tumoren wurde bundesweit vor fünf Jahren erstmals in München in Betrieb genommen. Seither sind über 3 000 Patienten mit dieser schmerzfreien, ambulanten Methode behandelt worden. Das ECZM zählt damit zu den international erfahrensten Einrichtungen dieser Art und kooperiert eng mit dem Klinikum der LMU. Behandelt werden die Patienten mit ionisierender, hoch energetischer Strahlung, so genannten Photonen, die in einem Linearbeschleuniger erzeugt werden. Neben der innovativen medizinischen Technik bietet das ECZM eine moderne, helle und sehr ansprechende Architektur.
Human Simulation
Center, Campus Innenstadt (Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 15.30-17 Uhr. Ort Klinikum der Universität München, Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement, Schillerstraße 53. Anmeldung ausgebucht!
Notfallsituationen erfordern schnelle, fundierte Entscheidungen, abgestimmte Teamarbeit und zielführende Versorgungsabläufe. Ein Simulationsszenario ermöglicht das realitätsnahe Training dieser komplexen Situationen einschließlich eingehender Nachbesprechung des Ablaufs. Im HSC wird zu Trainingszwecken eine komplette Rettungskette, vom Unfallort über den Krankentransport per Fahrzeug oder Hubschrauber bis zur Einlieferung in die Klinik nachgebildet. Komplexe Abläufe können mit Hilfe ferngesteuerter Puppen und eines zentralen Regieraumes realitätsnah geübt werden.
Woran krankt es im 21. Jahrhundert? – Zivilisationskrankheiten in Deutschland (Vorträge)
Termin Montag, 24. Oktober, 17.30-21 Uhr. Ort Münchner Volkshochschule im Gasteig, Vortragsraum 0.115, Rosenheimer Straße 5. Anmeldung keine
Zivilisationskrankheiten haben, bedingt durch unsere Lebensverhältnisse, in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Ursachen, Diagnoseverfahren und Vorsorgemaßnahmen stehen im Vordergrund der medizinischen Betrachtungen.
Moderation: Dinah Köhler, MVHS
17.30 Uhr
Osteoporose – Knochen in Gefahr
Prof. Dr. med. Reiner Bartl, Osteoporose Zentrum München
18.00 Uhr
Aktive Bewegungs-Pause mit Cornelia van Delden,
Atemtherapeutin
18.30 Uhr
Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit
Dr. med. Martin Schmidt,
Klinikum der Universität München
19.00 Uhr
Blutgefäße in Gefahr – Arteriosklerose und Schlaganfall
Prof. Dr. med. Thomas von Arnim,
Rotkreuzklinikum München
19.30 Uhr
Bewegungs-Pause mit Cornelia van Delden, Atemtherapeutin
20.00 Uhr
Diabetes
mellitus Typ 2: Erkennen – Begreifen – Behandeln
Prof. Dr. med. Rüdiger Landgraf,
Deutsche Diabetes-Stiftung
20.30 Uhr
Herz in Not – Herzinfarkt und koronare Herzerkrankungen
Prof. Dr. med. Diethmar Antoni,
Rotkreuzklinikum München
Wie die Erfindung der Gaseherstellung die moderne Medizin veränderte (Vortrag)
Termin Montag, 24. Oktober, 17-18 Uhr. Ort Linde AG, Klosterhofstraße 1, 80331 München. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Täglich werden medizinische Gase wie Sauerstoff, Lachgas oder Kohlendioxid in der Klinik von der Anästhesie über die Chirurgie bis hin zur Intensivmedizin eingesetzt. Medizinische Gase sind essentiell in der Therapie und Diagnostik von Erkrankungen. Die Besucher erhalten einen Überblick über medizinische Gase und ihre Einsatzgebiete und Anwendungsmöglichkeiten. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zum Thema „Gase in der Medizin“ an den Experten zu stellen. Referent: Prof. Jörg Weimann, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und interdisziplinäre Intensivmedizin, Sankt Gertrauden-Krankenhaus, Berlin
Zwei Jahrhunderte Sanitätsdienst und Militärmedizin (Führung)
Termin Montag, 24. Oktober, 17.30-19 Uhr (auch Dienstag, 15 Uhr). Ort Wache Sanitätsakademie der Bundeswehr, Neuherbergstraße 11, 80937 München. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich. Achtung Personalausweis oder Reisepass mitbringen!
Mit Kenntnis der Vergangenheit lassen sich Maßstäbe für die Bewertung von politischen Gegenwartsfragen finden. Die Wehrgeschichtliche Lehrsammlung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr dient seit 35 Jahren diesem Ziel. Die zentrale Ausstellung der Lehrsammlung beinhaltet einen Rundgang durch die beiden vergangenen Jahrhunderte, wobei durch die Exponate und die Art ihrer Präsentation das ethische Spannungsfeld von Militär und Medizin, das Miteinander von Lebenszerstörung auf der einen und Lebenserhaltung auf der anderen Seite dokumentiert wird.
Das erschöpfte Ich: Über Depression, Burnout – und Wege zu mehr Gesundheit (Vortrag)
Termin Montag, 24. Oktober, 18-18.45 Uhr. Ort FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Hochschulstudienzentrum München, Arnulfstraße 30, 80335 München. Anmeldung keine
Jeder Mensch steht in netzwerkartigen Verbindungen mit seinem beruflichen und privaten Umfeld. Quellen zur Unterstützung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind in diesem Beziehungsnetz Situationen, Institutionen und Einzelpersonen. Ausgangs- und Endpunkt ist immer der einzelne selbst. Im Vortrag wird nach diesen Verbindungen und Quellen gesucht und auf Methoden und Tipps aus Wissenschaft und Praxis eingegangen, die zur Vermeidung von Krankheiten wie Depression und Burnout als hilfreich angesehen werden. Referentin: Dr. Claudia Lübbert
Virales Marketing: Ansteckend, aber nicht gesundheitsgefährdend (Vortrag)
Termin Montag, 24. Oktober, 19-19.45 Uhr. Ort FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Hochschulstudienzentrum München, Arnulfstraße 30, 80335 München. Anmeldung keine
Virales Marketing meint nichts anderes als die altbekannte Mund-Propaganda. Frei nach dem Motto: Was besonders gut ist, darüber wird auch gesprochen. Gerade das Internet bietet viele Möglichkeiten, Botschaften mit Hilfe Dritter zu verbreiten. Aber – und das darf nicht vergessen werden – wer mit viralem Marketing Erfolg haben möchte, braucht ein klares inhaltliches Konzept und einige Geduld. Virales Marketing bietet für Unternehmen einige Möglichkeiten. Referent: Prof. Dr. Andreas Schutkin
Die neue Tuberkulose – Wiederkehr der weißen Pest? (Vortrag)
Termin Montag, den 24. Oktober, 19-20 Uhr. Ort Deutsches Museum, Museumsinsel 1, ZNT. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Tuberkulose im Jahre 2011: Ein Drittel der Weltbevölkerung ist mit dem Erreger der Tuberkulose (TB) infiziert, jährlich gibt es weltweit 9 Millionen Neuerkrankungen und 1,8 Millionen Todesfälle. Die „weiße Pest“ ist keineswegs besiegt. "Neu" ist, dass weltweit inzwischen mehr als eine halbe Million Menschen mit so genannten Multi-resistenten (MDR) oder Extrem-resistenten (XDR) TB-Erregern erkrankt sind, die nur sehr aufwendig und manchmal gar nicht mehr antibiotisch therapierbar sind. Referent: Prof. Stefan Ehlers, Forschungszentrum Borstel, Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften. Dieser Vortrag im Deutschen Museum ist eine Veranstaltung im Rahmen der Initiative "Gesundheit! Mehr Wissen im Museum" der Leibniz-Gemeinschaft im Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Infektionskrankheiten – Killer aus der Mikrobenwelt (Mitmach-Station und Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 9-19 Uhr, Führungen um 11 und 17 Uhr (auch Montag). Ort Max-Planck-Haus am Hofgarten, Hofgartenstraße 8, München. Anmeldung keine
Weltweit sterben jedes Jahr mehr als 13 Millionen Menschen an Infektionskrankheiten. SARS und Schweinegrippe haben uns vor Augen geführt, wie schnell aus einer begrenzten Epidemie eine weltumspannende Pandemie werden kann – im „globalen Dorf“ ist niemand vor Seuchen gefeit. Besonders gefährlich ist dies, wenn Erreger gegen bisher wirksame Medikamente resistent werden. Lernen Sie einen der größten Killer der Welt kennen und erfahren Sie, wie Forscher ihm mit einer neuen Impfung das Handwerk legen wollen. Werfen Sie einen ganz neuen Blick auf einen alten Bekannten. Und finden Sie heraus, welche Rolle Zugvögel bei der Verbreitung von Krankheiten spielen.
Tier- und umweltgerechte Nutztierhaltung – Nachhaltige Urproduktion (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 10 und 14 Uhr, ca. 2-stündig (auch Montag). Ort Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Haupteingang, Prof. Dürrwaechter-Platz 4, 85566 Poing/Grub, (S2, Haltestelle Grub, dann ca. 500 m Fußweg). Anmeldung keine
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub betreibt angewandte Forschung unter Beachtung der Grundsätze von Ökologie, Ökonomie und Soziales in der Fütterung, Haltung und Zucht bei Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen. Ziele sind z. B. die Verbesserung von Qualität und Sicherheit der Lebensmittel tierischer Herkunft, umweltgerechter, wirtschaftlicher Urproduktion und der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere. In einer Führung durch die Bereiche Rinder- und Schafhaltung wird eindrucksvoll vermittelt, wie optimale Fütterung und moderner Tierkomfort aussehen und woher sichere und gesunde Nahrungsmittel tierischen Ursprungs auch in Zukunft kommen.
„Wie kommt die Currywurst auf den Teller?“ Hygiene und Warenfluss in Großküchen (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 11-12 Uhr (auch Montag). Ort Mensa Martinsried, Eingangsbereich, Erdgeschoss, vor dem Service-Point, Großhaderner Straße 6,82152 Martinsried. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Sie bekommen einen Einblick in die Abläufe, die im Hintergrund einer Großküche ablaufen, bevor Sie das fertige Produkt auf dem Teller serviert bekommen. Experten der Abteilung Hochschulgastronomie des Studentenwerks München erläutern den Besuchern alle Aspekte der Produktion eines qualitativ hochwertigen Mensaessens. Von der Produktionsplanung über den Einkauf mittels eines modernen Warenwirtschaftssystem, der Anlieferung der Zutaten durch Lieferanten, die professionelle Lagerung, die Produktion unter hygienisch einwandfreien Bedingungen bis hin zur Essensausgabe am Schalter.
Sonderausstellung MenschMikrobe (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 11-12 (auch Montag). Ort Deutsches Museum, Museumsinsel 1, Eingangshalle. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Die allermeisten Mikroben sind für den Menschen harmlos. Viele sind sogar nützlich. Nur die wenigsten machen krank. Dann aber können sie zur Geißel werden. Immer wieder haben Seuchen wie Pest und Cholera, Malaria, AIDS oder SARS den Menschen bedroht. „MenschMikrobe“ zeigt das Wechselspiel zwischen Mensch und Mikrobe. Die Ausstellung bietet Einblick in das moderne Wissen über die Krankheitserreger – und verdeutlicht zugleich die historische und soziale Dimension der Epidemien.
Perinatalzentrum,
Campus Großhadern (Führung)
Termin Dienstag, 25.Oktober, 11-13 Uhr. Ort Pforte des Klinikums der Universität München, Großhadern. Anmeldung Tatjana Catsch, Tel. 089 5160-8071, tatjana.catsch@med.uni-muenchen.de
Das Perinatalzentrum Großhadern bietet eine vollständige und ganzheitliche Betreuung in der Schwangerschaft, während der Geburt, im Wochenbett und in der Neugeborenenperiode. Das Zentrum der höchsten Versorgungsstufe (sog. Level I-Zentrum) ist spezialisiert auf die Versorgung des gesamten Spektrums der möglichen Risiken bei Schwangeren, Früh- und Reifgeborenen, insbesondere auch bei Mehrlingen und Kindern mit angeborenen Fehlbildungen.
Von Körpersäften, Klimafragen und dem Schutz der Götter: Gesundes Leben in der klassischen Antike. (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 13-14 Uhr. Ort Glyptothek, Königsplatz, 80333 München, Foyer. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
„Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ – sicherlich eines der berühmtesten Zitate aus der Antike. In der Führung werden vor berühmten Skulpturen der griechischen und römischen Antike die Vorstellungen von gesundes Leben und Medizin vorgestellt. Doch auch von magischen Praktiken und Wunderheilungen wird zu berichten sein.
Blick hinter die Kulissen: Qualitätsarzneimittel aus Solln (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 14-15 Uhr (auch Montag). Ort bene-Arzneimittel GmbH, Herterichstraße 1, München (Bus 134 oder S7, je Haltestelle Solln). Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Stellen
Sie sich vor, wir prüfen alle 20 bis 30 Minuten von Hand unsere
Arzneimittel bei In-Prozess-Kontrollen! Zudem ist für uns wichtig: wir
produzieren in München und für Deutschland. Überzeugen auch Sie sich
davon, welche spannenden Stationen ein scheinbar banales Kinderzäpfchen
durchläuft, bis es z. B. Fieber senken kann oder wie viele Millionen
Tabletten jährlich inmitten einer idyllischen Wohnsiedlung in Solln
produziert werden können, um Schmerzen & Fieber in ganz Deutschland
und sogar Teilen Europas zu lindern.
Operatives Zentrum am
Campus Großhadern (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 14-15.30 Uhr (auch Montag). Ort Pforte des Klinikums der Universität München, Standort Großhadern. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Am Münchner Uniklinikum entsteht derzeit das europaweit größte, zusammenhängende OP-Zentrum, das die komplexen Anforderungen an eine bestmögliche Patientenversorgung sowie an Forschung und Lehre erfüllt. Einen entscheidenden Fortschritt bietet die zentrale Notaufnahme, in der alle Notfallpatienten von den unterschiedlichen Spezialisten Hand in Hand betreut werden. Das Zentrum verfügt über eine neue Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung, über operative Intensivstationen und eine interdisziplinäre Notfallintensivstation sowie ein ambulantes OP-Zentrum.
Pollensammlung und -analyse (Vortrag und praktisches Arbeiten)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 14-16 Uhr. Ort ZAUM – Zentrum Allergie & Umwelt, 80802 München, Biedersteinerstraße 29, Haus 653. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
In jedem Frühjahr beginnt mit dem Flug des Blütenstaubes (Pollen) der Bäume auch die Leidenszeit für etwa 20 % der Bevölkerung, die allergisch dagegen reagieren. Ob und wie stark die allergischen Personen geplagt sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Anzahl der Pollen pro Kubikmeter Luft und den aktuell fliegenden Pollenarten. Seit vielen Jahren werden von den Wissenschaftlern des ZAUM täglich die Anzahl der Pollen in der Luft sowie deren Allergengehalt gemessen. Die Teilnehmer erhalten neben einer Einführung die Möglichkeit, selbst Präparate für die Pollenzählung herzustellen und diese dann im Lichtmikroskop zu beurteilen. Zusätzlich ist ein Blick auf die Pollen im Elektronenmikroskop vorgesehen.
Europäisches Cyberknife Zentrum
München Großhadern (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 15-16 Uhr (auch Montag). Ort Eingang Max-Lebsche-Platz 31, 81377 München-Großhadern. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Das innovative "Strahlenskalpell" zur Behandlung von Tumoren wurde bundesweit vor fünf Jahren erstmals in München in Betrieb genommen. Seither sind über 3 000 Patienten mit dieser schmerzfreien, ambulanten Methode behandelt worden. Das ECZM zählt damit zu den international erfahrensten Einrichtungen dieser Art und kooperiert eng mit dem Klinikum der LMU. Behandelt werden die Patienten mit ionisierender, hoch energetischer Strahlung, so genannten Photonen, die in einem Linearbeschleuniger erzeugt werden. Neben der innovativen medizinischen Technik bietet das ECZM eine moderne, helle und sehr ansprechende Architektur.
Leberdialyse – Von der Idee bis zur klinischen Studie (Vorträge und Ausstellung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 15-17 Uhr, danach Preisverleihung Land der Ideen. Ort Münchner Technologiezentrum (MTZ), Agnes-Pockels-Bogen 1, 80992 München. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Die Hepa Wash GmbH entwickelt eine Leberdialyse, die die bisher sehr geringe Überlebenschance von Menschen mit akutem Leberschaden deutlich erhöhen soll. Erfahren Sie vom Firmengründer die Geschichte von der Idee bis hin zur klinischen Studie und den Unterschied zwischen der etablierten Nierendialyse und dieser neuen Blutwäsche. Die Ingenieure geben einen Überblick über die Herausforderungen eines kleinen Medizintechnikunternehmens, angefangen mit der Beschaffung von Fördermitteln, über die Bedienbarkeit des Geräts bis hin zur Frage: Was muss sicherer sein – ein Airbus oder ein Dialysegerät?
Wie entstehen neue Arzneimittel – Pharmazie im Deutschen Museum (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 15-16 Uhr (auch Montag). Ort Deutsches Museum, Museumsinsel 1, Eingangshalle. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Viele Krankheiten bedrohen die Gesundheit des Menschen. Derzeit sind der Medizin rund 30 000 Krankheiten bekannt, jedoch nur ein Drittel davon können behandelt werden. Und nur bei einem Bruchteil ist man in der Lage, die Krankheit zu heilen, in den anderen Fällen können nur die Symptome gelindert werden. Mit Hochdruck forscht man deshalb, um neue Wirkstoffe gegen bislang nicht behandelbare Krankheiten zu finden, um bessere Therapien zu ermöglichen oder um Nebenwirkungen zu reduzieren.
Zwei Jahrhunderte Sanitätsdienst und Militärmedizin (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 15-16.30 Uhr (auch Montag, 17.30 Uhr). Ort Wache Sanitätsakademie der Bundeswehr, Neuherbergstraße 11, 80937 München. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Mit Kenntnis der Vergangenheit lassen sich Maßstäbe für die Bewertung von politischen Gegenwartsfragen finden. Die Wehrgeschichtliche Lehrsammlung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr dient seit 35 Jahren diesem Ziel. Die zentrale Ausstellung der Lehrsammlung beinhaltet einen Rundgang durch die beiden vergangenen Jahrhunderte, wobei durch die Exponate und die Art ihrer Präsentation das ethische Spannungsfeld von Militär und Medizin, das Miteinander von Lebenszerstörung auf der einen und Lebenserhaltung auf der anderen Seite dokumentiert wird.
Einblicke ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 15-18 Uhr. Ort Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Münchner Straße 20, 82234 Weßling, Empfang. Anmeldung ausgebucht!
Ihr Einblick ins Weltall – Besuchen Sie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Der DLR-Standort Oberpfaffenhofen zählt zu den größten Forschungszentren in Deutschland. Blicken Sie bei uns hinter die Kulissen und erfahren Sie mehr über den Einsatz von Robotern in der Medizin, wie beispielsweise bei der minimalinvasiven Chirurgie, über die Veränderungen des Ozonlochs, über Notfallkartierung in Krisenregionen durch Satelliten und über das Leben der Astronauten im All.
Mikroelektronik für Biosysteme, Systeme in Silizium &
Plastik für die Gesundheit (Ausstellung, Führung und Gespräche)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 16-19 Uhr. Ort Fraunhofer EMFT, Zugang über das Fraunhofer Haus – Empfang, Hansastraße 27c. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
An der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien (EMFT) werden u. a. mobile Analysegeräte für die Vor-Ort-Diagnostik und -Analytik konzipiert und entwickelt und dabei die Biosensorik mit der Systemtechnik verbunden. Bisher wurden Biochip-Systeme für Proteintests, optische Systeme zur Messung der Blutgerinnung, Systeme zur Erfassung der Konzentration von Viren, Bakterien und Toxinen und Systeme zur Ermittlung der Trinkwasserqualität realisiert, aber auch Mikrodosiersysteme und sensitive Farbstoffe zur Detektion, z. B. von Gammelfleisch, entwickelt. Sehen Sie ausgewählte Beispiele unserer Forschung und unterhalten sich mit unseren Forschern zu Trends und Möglichkeiten von Silizium und Plastik.
Yves Netzhammer: Abstraktionsvorräte (Ausstellung und Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 14-19 Uhr, Führung 18 Uhr (auch Montag). Ort ERES-Stiftung, Römerstraße 15, 80801 München. Anmeldung keine
Der Schweizer Künstler Yves Netzhammer (geb. 1970) hinterfragt in seinen Rauminstallationen unsere Wahrnehmung – auch von Schmerz und körperlichem Leid. Seine als labyrinthischer Parcour angelegte Arbeit „Abstraktionsvorräte“* besteht aus Holzsilhouetten, animierten Videofilmen und einem Soundtrack. An sechs Schaustationen begegnet der Betrachter Menschenwesen meist ohne Gesicht und Kleidung, die mit Hilfe von Computerzeichenprogrammen entwickelt wurden. Diese abstrakten und doch so menschlichen Wesen durchleben Situationen von Verletzung, Verstümmelung und körperlichem Leid und lösen ein hohes Maß an Empathie aus. Mit Veränderung des Standpunkts ergeben sich neue Perspektiven. * Produziert vom Centro di Cultura Contemporanea Strozzina, Palazzo Strozzi, Florenz
Gesundheit und Medizin aus dem Blick anderer Kulturen (Vorträge)
Termin Dienstag 25. Oktober, 17.30-21 Uhr; je 30-minütig. Ort Münchner Volkshochschule im Gasteig, Vortragsraum 0.115, Rosenheimer Straße 5. Anmeldung keine
17.30 Uhr
Hippokrates – Die Geburt der Heilkunde aus dem Geist der antiken
Philosophie
Dr. Hermann Schlüter; Wissenschaftshistoriker, Münchner
Volkshochschule
Viele antike Philosophen, die über die Natur nachgedacht haben, standen seiner Heilkunde nahe.
18.45 Uhr
Michel
Foucault – Die Geburt der Sozialmedizin
Dr. Michael Ruoff,
Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, LMU
Die Entwicklung des medizinischen Systems hat vor allem seit der Aufklärung einen ungeahnten Aufschwung erlebt. Durch eine konsequente Hygiene organisierte die Medizin unser Zusammenleben in den Städten neu.
19.00 Uhr
Krankheit und
Kultur – Aktuelle Fragestellungen der Medizinethnologie
Dr. Claudia
Lang, Institut für Ethnologie, LMU
Die Medizinethnologie beschäftigt sich mit kulturellem Wissen und Praktiken von Gesundheit, Krankheit und Heilung. Vielfältige Verflechtungen von Biomedizin und „traditioneller“ Medizin führen zu Transformationen, Übersetzungen und Transfers.
19.45 Uhr
Traditionelle
chinesische Medizin in Japan
Dr. Julian Braun, Japanologe,
Selbstschmiede München
Wie in vielen anderen Bereichen ist Japan auch in der Heilkunde stark vom chinesischen Festland beeinflusst worden. Gleichwohl hat eine eigenständige Weiterverarbeitung des aufgenommenen Heilwissens stattgefunden.
20.30 Uhr
Ayurveda – Die
indische Medizin
Eva-Maria Glasbrenner, Manya
Institut für indische Sprachen und Kultur, München
Ayurveda bedeutet "Wissen vom Leben" und spielt auch heute noch eine bedeutende Rolle: Im Heimatland wie zunehmend auch im Westen. Uralte medizinische Texte beschreiben ein Säftesystem, aber auch erstaunliche chirurgische Eingriffe.
RINECKER PROTON THERAPY CENTER (RPTC) (Führung)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 17.30-18.30 Uhr. Ort Schäftlarnstraße 133, 81371 München (U3, Haltestelle Thalkirchen), Eingang: Franz-von-Rinecker-Straße. Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Das RINECKER PROTON THERAPY CENTER ist Europas erstes Protonenbestrahlungs-Center zur ambulanten Behandlung von Krebspatienten. Mit dem Scanning-Verfahren, der modernsten Form der Protonentherapie, können jegliche Tumorlokalisationen hochpräzise und dreidimensional bestrahlt werden. Im Gegensatz zur herkömmlichen Röntgentherapie (Bestrahlung mit Photonen) ist eine hohe wirksame Dosiskonzentration im Tumor bei gleichzeitig maximaler Schonung des gesunden Gewebes möglich. Die Nebenwirkungen können so minimiert und das Behandlungsspektrum erweitert werden. Seit Aufnahme des Patientenbetriebes im März 2009 wurden im stufenweisen Kapazitätsaufbau bereits über 800 Patienten (Stand September) aus 35 Nationen therapiert. Im Rahmen der Führung erhalten Sie Einblick in die Technik sowie Informationen über das Verfahren und den Behandlungsablauf.
Priorisierung und Rationalisierung im deutschen Gesundheitswesen – aber wie? (Vortrag mit Diskussion)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 18-20 Uhr. Ort Munich Business School, Elsenheimerstraße 61, München (U4/5, Haltestelle Westendstraße). Anmeldung keine Anmeldung mehr möglich!
Der medizinische Fortschritt schreitet rasant voran und stetig drängen neue, zum Teil sehr kostspielige Diagnostik- und Therapieverfahren auf den Markt. Zugleich gestaltet sich die Finanzierung dieser Gesundheitsleistungen immer schwieriger. In diesem Spannungsverhältnis müssen Entscheidungen für die „richtige“ Ressourcenallokation getroffen werden. Es stellt sich die Frage, wer diese Entscheidungen aufgrund welcher Basis treffen soll und darf. Prof. Dr. med. Dr. rer. pol. Michael Wiechmann, Studiengangsleiter MBA Health Care Management, zeigt Methoden auf, wie in einem Versorgungssystem Auswahlentscheidungen für oder gegen medizinische Verfahren getroffen werden können. Im Anschluss an den Vortrag ist Raum für Fragen und Gespräche.
Die gerichtliche Mediation: Eine andere – auch gesündere? – Art der Konfliktlösung (Vortrag)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 18-18.45 Uhr. Ort FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Hochschulstudienzentrum München, Arnulfstraße 30, 80335 München. Anmeldung keine
In der Mediation soll in einem festgefahrenen Konflikt eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Der Mediator unterstützt die beiden Parteien durch eine besondere Form der Gesprächsführung, in dem er mit ihnen gemeinsam eine Lösung erarbeitet. Ziel ist es, den Interessen beider beteiligten Gruppen bestmöglich zu dienen. Erfahren Sie im Vortrag, was eine gerichtliche Mediation beinhaltet, welche Chancen diese Form der Konfliktlösung bietet und warum eine Mediation gesünder für die Konfliktparteien sein kann. Referent: Prof. Dr. Markus Helfrich
IT-Gesundheit: Wie ich mich und meinen Computer optimal schütze (Vortrag)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 19-19.45 Uhr. Ort FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Hochschulstudienzentrum München, Arnulfstraße 30, 80335 München. Anmeldung keine
Die Frage nach der Computersicherheit geht jeden Internetnutzer an – ob privat oder geschäftlich. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an: Eine gesunde Skepsis beim Aufrufen von Websites und ein sparsamer Umgang mit persönlichen Informationen im Netz – gerade auch im Hinblick auf soziale Netzwerke – ist angesagt. Einerseits werden die Gefahren einer Online-Präsenz dargestellt, zum anderen Impulse vermittelt, wo und wie sich Schutzmechanismen einrichten lassen. Referent: Prof. Dr. Thomas Städter
„Mäuseschwanz und Fliegendreck“ – Magie und Medizin im alten Ägypten (Vortrag)
Termin Dienstag, 25. Oktober, 19-20 Uhr. Ort Großer Hörsaal (2. Stock, Zimmer 242), Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München. Anmeldung keine
Im Bemühen um die Heilung Kranker waren im alten Ägypten Medizin und Magie aufs engste verknüpft. Die Erforschung der komplexen Vorstellungen und des umfangreich eingesetzten Fundus an Texten, Substanzen und Amuletten sowie ihre Beziehungen zu Gottheiten und religiösen Ideen stellt die Ägyptologie vor schwierige Aufgaben. Anhand ausgewählter Beispiele wird der Facettenreichtum des Themas Gesundheit im alten Ägypten in seinen vielfältigen Dimensionen verdeutlicht. Dr. Sylvia Schoske, Prof. Dr. Friedhelm Hoffmann


