Münchner Wissenschaftstage - Leben und Kultur
München, 20.-23. Oktober 2007

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Porträt des Aristoteles
Römische Kopie nach griechischer Originalplastik aus dem 4. Jh. v. Chr., Kunsthistorisches Museum Wien.
Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) gilt als bedeutendster Philosoph und Naturforscher der Antike. Im Gegensatz zu seinem Lehrer Platon, der die realen Gegenstände nur als flüchtige Schatten von Ideen betrachtete, sah Aristoteles sinnliche Wahrnehmung, Erfahrung und Verstand als Quellen objektiver Erkenntnis über das Verhältnis von Stoff und Form an. Damit stellte er wissenschaftliche Forschung in theoretischen, praktischen und literarischen Bereichen auf neue Grundlagen. Er verarbeitete gedankliches Erbe der Vergangenheit und regte mit eigenständigen Beobachtungen und Konzepten insbesondere biologische Forschungen an. Seine Überzeugung von der Unveränderbarkeit des Seins und der Schöpfungsmythos des Abendlandes hemmten allerdings die Etablierung der schon von Empedokles vorformulierten Evolutionslehre bis ins 19. Jahrhundert. Nachwehen dieser Widerstände reichen bis in die Gegenwart.

Gehirn im Kopf des Aristoteles
Mittels eines modernen bildgebenden Verfahrens, der Magnetresonanz-Tomographie, gelingt die dreidimensionale Darstellung von Strukturen des Gehirns eines lebenden Menschen. Die Aufnahme aus dem Klinikum Großhadern der LMU München wurde in das Porträt eingefügt. Bereiche des Vorderhirns beherbergen Funktionen für Selbstwahrnehmung, Stimmung, Langzeitgedächtnis, Verhaltensplanung und Willensentscheidungen.
Obwohl bereits frühe Denker wie der Pythagoreer und Arzt Alkmaion das Gehirn als Sitz der Seele und des Verstandes bezeichnet haben, kam Aristoteles zu dem Schluss, es diene der Kühlung.

Schnittfläche eines Ammoniten im Hintergrund
Der abgebildete versteinerte Ammonit, ein Vertreter der Kopffüßler-Gattung Calliphylloceras, lebte im Jura-Meer vor 155 Millionen Jahren. Das Gehäuse ist aus Kammern aufgebaut, die beim Wachstum spiralförmig angelagert wurden. Die letzte, größte Kammer beherbergte den Körper, die anderen waren luftgefüllt und ermöglichten dem Tier im Wasser zu schweben sowie auf- und abzusteigen. Nautilus, ein lebender Verwandter der ausgestorbenen Ammoniten zeigt, wie das geht. Aristoteles hielt Fossilien noch für Gebilde, die durch Kräfte im Inneren des Gesteins entstanden sind. Die Spiralform gilt heute allgemein als Symbol für Evolution.

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