Münchner Wissenschaftstage - Leben und Kultur
München, 20.-23. Oktober 2007

   Grußworte der Schirmherren

    Sitemap  |  Kontakt  |  Impressum  

   

Einführung

Programm

Inhalte

Partner

Rückblick

Presse

Vorschau

Grußworte der Schirmherren

 Ministerin Dr. Annette Schavan
 Bundesministerium für Bildung und Forschung

Geisteswissenschaften sind ein Kompass in einem Meer der Möglichkeiten. Auf diese wichtige Rolle will das "Jahr der Geisteswissenschaften" hinweisen. Gerade beim Versuch, inmitten beschleunigten Fortschritts Orientierung zu schaffen, haben Philosophen, Ethiker und Historiker eine besondere Aufgabe. Ihre Expertise, ihre Erfahrungen und Kenntnisse sorgen dafür, dass angesichts einer sich rasch wandelnden Welt der Mensch nicht aus dem Blick gerät.

Der Mensch steht auch im Mittelpunkt der 7. Münchner Wissenschaftstage, die sich mit dem Thema "Leben und Kultur – von der biologischen Evolution zur kulturellen Entfaltung" beschäftigen. Wer über den Menschen in seiner evolutionären Entwicklung nachdenkt, muss den Menschen als Kulturwesen verstehen und deuten. Mit der biologischen Entwicklung des Menschen entwickelt sich Kultur, entwickeln sich die menschlichen Ausdrucks- und Verstehensmöglichkeiten. Menschliche Kultur und menschliche Evolutionsgeschichte stehen in engem Zusammenhang. Gleichzeitig gehören zur Interpretation von Kulturphänomenen auch die biologischen und physikalischen Bedingungen, unter denen sie entstanden sind.

Die Vielfalt menschlichen Lebens zu entschlüsseln ist die erste Aufgabe der Geisteswissenschaften. Oft haben Geisteswissenschaftler aber den Eindruck, in ihrem Wirken unterschätzt zu werden. Dabei haben die Geisteswissenschaften viele Fähigkeiten, auf die auch die Natur- und Ingenieurwissenschaften gerade in der immer stärker vernetzten Welt zurückgreifen müssen. Ein Beispiel: Mag für die Geisteswissenschaften der Gegenstand der Afrikanistik nur für den kleineren Teil spannend sein, spielt für den Geschäftsmann oder Ingenieur, der viel mit Unternehmen in diesem Kontinent zusammenarbeitet, die Afrikanistik bei geschäftlichen Kontakten eine wichtige Rolle.

Ich freue mich deshalb, dass dieser große Bereich unserer Wissenslandschaft bei den Münchner Wissenschaftstagen die Möglichkeit hat, seine Arbeit einem breiten Publikum zu präsentieren. Den Veranstaltern danke ich für ihr Engagement, das die Münchner Wissenschaftstage erst möglich macht; den Besucherinnen und Besuchern wünsche ich spannende Einblicke und interessante Begegnungen mit Forschung und Wissenschaft und viele neue Erfahrungen.


Dr. Annette Schavan
Bundesministerin für Bildung und Forschung




 Minister Dr. Thomas Goppel
 Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

2007 ist das Jahr der Geisteswissenschaften! Sie stehen auch im Mittelpunkt der Münchner Wissenschaftstage. Ob Philosophie, Sprach- oder Geschichtswissenschaften – die Geisteswissenschaften reflektieren die kulturellen Grundlagen der Menschheit. Sie sind gekennzeichnet durch eine Vielzahl unterschiedlicher Forschungsgegenstände und Methoden. Für unsere Gesellschaft legen sie die Basis für eine zukunftsoffene Kultur und eine ständige Weiterentwicklung unserer Institutionen.

Die Münchner Wissenschaftstage haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft, mit ihrem Programm einen eindrucksvollen Ausgleich zwischen wissenschaftlichem Anspruch und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen zu finden: Marktstände der Wissenschaft von der stammesgeschichtlichen Entwicklung der Lebewesen bis hin zur Computerlinguistik gehören ebenso dazu wie Vorträge, Seminare, Führungen und ein breites Filmprogramm. All diese Veranstaltungen bilden das breite Spektrum der Geisteswissenschaften sowie ihre Schnittstellen zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften ab und sensibilisieren für deren Bedeutung in unserem täglichen Leben und unserer Kultur. Die Besucher können in direkten Dialog mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern treten, was beiden Seiten die Gelegenheit zu einem lebendigen und fruchtbaren Austausch gibt. Auch für Kinder im Grundschulalter gibt es Angebote: Im Kinder-Kunst-Labor werden sie spielerisch an die Geisteswissenschaften herangeführt.

Dem VBIO, insbesondere Herrn Professor Daumer und seinen wissenschaftlichen Mitstreitern aus den universitären und außeruniversitären Einrichtungen, danke ich für das große Engagement, das dieses beeindruckende Programm ermöglicht. Allen Besucherinnen und Besuchern der Münchner Wissenschaftstage 2007 wünsche ich spannende Einblicke in das breite Spektrum von „Leben und Kultur“, einen anregenden wissenschaftlichen Austausch sowie bleibende Eindrücke.


Dr. Thomas Goppel
Bayerischer Staatsminister
für Wissenschaft, Forschung und Kunst






 Oberbürgermeister Christian Ude
 Landeshauptstadt München

Themenwechsel: Nachdem bisher die Natur- und Ingenieurwissenschaften im Mittelpunkt der Wissenschaftsjahre standen, wurde 2007 zum „Jahr der Geisteswissenschaften“ ausgerufen. Und dem tragen auch die 7. Münchner Wissenschaftstage Rechnung. „Leben und Kultur – von der biologischen Evolution zur kulturellen Entfaltung“: Unter diesem Motto wird ein faszinierender Streifzug geboten von der Entwicklung der Welt, der Lebewesen und Frühmenschen bis zu den kulturellen Ausdrucksformen des modernen Menschen von heute, der Sprache, den Zeugnissen menschlichen Denkens, Glaubens, Handelns, Gestaltens.

Ich begrüße diesen Beitrag, die Geisteswissenschaften verstärkt in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken, ausdrücklich. Gerne habe ich deshalb zusammen mit Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan und dem Bayerischen Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel die Schirmherrschaft für die Münchner Wissenschaftstage übernommen. Und gerne fördert die Stadt diese Veranstaltungsreihe durch Beiträge des Referats für Arbeit und Wirtschaft sowie des Kulturreferats. Gerade in einer Stadt des interkulturellen Miteinanders und Hightech-Metropole wie München ist die Bedeutung der Geisteswissenschaften als Mittler der Kulturen und Instanz, die die Grundlagen und die Entwicklung des menschlichen Zusammenlebens ebenso wie den technischen Fortschritt reflektiert und kritisch hinterfragt, gar nicht hoch genug einzuschätzen. München ist deshalb stolz darauf, neben seinem exzellenten Rang als Hochburg der Naturwissenschaften auch einen Spitzenplatz als Zentrum der Geisteswissenschaften einzunehmen, auch da ist speziell die Ludwig-Maximilians-Universität ein glänzendes Aushängeschild. Das Wissenschaftsjahr 2007 und besonders auch die Münchner Wissenschaftstage, die inzwischen ja zu einem Markenzeichen Münchens nicht nur als Stadt des Wissens, sondern auch der Wissensvermittlung geworden sind, werden das eindrucksvoll untermauern.

Allen Beteiligten und Förderern sage ich dafür herzlichen Dank. Den Besucherinnen und Besuchern aber wünsche ich eine spannende und erkenntnisreiche Begegnung mit der Evolution von „Leben und Kultur“.


Christian Ude
Oberbürgermeister Landeshauptstadt München

  Einladung
  Who's Who
  Grußworte
  Infos zum Logo
  Samstag
  Sonntag
  Montag
  Dienstag
  Veranstaltungsort
  Vorträge und Gespräche
  Lange Nacht
  Marktstände der Wissenschaft
  Ausstellungen & Filme
  Kinder-Programm
  Workshops
  Führungen
  Förderer und Partner
  Rückblick 2007
  Rückblick 2001-2006
  Pressemitteilungen
 Rückblick 2007
 Impressionen 2007
 Vorträge & Poster