Münchner Wissenschaftstage - Leben und Kultur
München, 20.-23. Oktober 2007

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Prof. Dr. Karl Daumer

„Leben und Kultur - von der biologischen Evolution zur kulturellen Entfaltung“
im Jahr der Geisteswissenschaften 2007 in der Ludwig-Maximilians-Universität München

In den letzten sechs Jahren boten die Münchner Wissenschaftstage spannende Präsentationen aus Naturwissenschaften, Technik und Informatik als grundlegende kulturelle Leistungen sowohl für unser Selbst- und Weltverständnis als auch für Wirtschaftskraft und Wohlstandssicherung.

Die 7. Münchner Wissenschaftstage greifen in diesem Jahr der Geisteswissenschaften ein breites Spektrum von Fragen auf, die von der biologischen Evolution bis zur Vielfalt kultureller Entfaltung des Homo sapiens reichen: Wie hat sich die Stammesgeschichte der Lebewesen und Frühmenschen vollzogen? Wann und wie ist Sprache als elementares Kriterium der Menschwerdung entstanden? Wie verbreiteten und differenzierten sich Sprachen und Musik, Mythen und Kunst, Wirtschafts-, Sozial- und Rechtssysteme? Welche Rollen spielen dabei Völker und kollektives Gedächtnis? Wann, wozu und wie entstand Schrift, entwickelten sich Religion, Philosophie und Literatur? Wie entfalten sich Denken und Sprache beim Kleinkind und wie begleiten wir verlöschendes Leben?
Dabei werden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Verzahnung biologischer und kultureller Evolution thematisiert. Besonderes Gewicht wird auf jene aktuellen Grenzbereiche gelegt, in denen die Kooperation von Geisteswissenschaftlern mit Naturwissenschaftlern zu faszinierenden neuen Einsichten führt. Das betrifft z.B. Archäologie und Kulturgeschichte oder Sprachwissenschaften, Kognitionsforschung und Psychologie, verknüpft mit den neuen bildgebenden Verfahren der Hirnforschung und Genomanalyse. Schließlich geht es auch um die alte Frage nach dem Verhältnis von Leib und Seele, Gehirn und Geist, Bewusstsein und Willensfreiheit, neu belebt durch immer differenziertere Verfahren der Neurowissenschaften. Fragen nach Glauben und Vernunft, Religion und Ethik, Krieg und Friedensstiftung werden im interkulturellen Vergleich und im Licht der evolutionären Erkenntnistheorie diskutiert. Die Rolle von Bildern und Metaphern der Sprache wird dabei selbst zum Thema.

Zur Einführung dienen allgemein verständliche Vorträge mit Diskussion. In Gesprächen an den Marktständen der Wissenschaft, in Diskussionsrunden und bei Führungen können Fragen im Einzelnen vertieft werden. Diese Angebote richten sich an die interessierte Öffentlichkeit und an Studierende aller Fächer als Studium generale. Für Schüler mit Lehrkräften werden Workshops als Brücke zwischen Schule und Hochschule angeboten. Ein eigens für das Jahr der Geisteswissenschaften konzipiertes Kinderprogramm richtet sich an den jüngeren Nachwuchs. Als Highlight präsentiert sich wieder die Lange Nacht der Münchner Wissenschaftstage mit Prominenz aus Politik und Wissenschaft in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität. Sie erleben dabei ein informatives Programm mit Kunst und Witz und verblüffenden Überraschungen.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Sie sind herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Prof. Dr. Karl Daumer
VBIO


Die 7. Münchner Wissenschaftstage sind vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit KMS III.6 - 5 S 5400.13 – 6.10245 vom 20.02.2007 für Lehrkräfte aller Schularten und Fächer als eine die staatliche Lehrerfortbildung ergänzende Maßnahme anerkannt. Die Teilnahme wird auch allen Schülerinnen und Schülern empfohlen.




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