Marktstände der Wissenschaft
Samstag, 20. Oktober, 12-18 Uhr, Sonntag bis Dienstag, 21. bis 23. Oktober 2012,
10-18 Uhr in der Alten Kongresshalle
Eis: Pflanzlich anstatt tierisch
Aus Pflanzen erzeugt die Kuh Milch und nebenbei jede Menge Treibhausgase. Warum
also diese schädlichen Gase nicht einsparen und das Eis anstatt aus Milch und
Ei gleich aus Pflanzen zubereiten? Ein Eis auf Basis von Lupinen und Raps
schont die Umwelt. Wie das schmeckt? Probieren Sie es an unserem Stand!
Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV, Freising
Nachhaltige Landwirtschaft
Die landwirtschaftliche Produktion beeinflusst Böden, Wasser, Luft und
Biodiversität. Diese Nachhaltigkeitsaspekte können mit neuentwickelten Methoden
analysiert werden. Die Anwendung im Nachhaltigkeitsmanagement wird an
Praxisbeispielen erläutert.
Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme, TU München
Details für die Zukunft: Forschung zu nachhaltigem Pflanzenbau
Nutzpflanzen sind ständig durch Krankheiten, Schädlinge oder Wassermangel
bedroht. Unsere Grundlagenforschung zur pflanzeneigenen Abwehr, zum
Wasserhaushalt und zur Interaktion von Pflanze und Mikroorganismen trägt zu
neuen Konzepten für den nachhaltigen Pflanzenbau bei.
Helmholtz Zentrum München, Neuherberg
Wie Pflanzen sich gegen Stress schützen
Im Forschungsverbund FORPLANTA arbeiten fächerübergreifend
Naturwissenschaftler, Soziologen und Philosophen zusammen. Ziel ist es,
genetische Konzepte für stressresistente Pflanzen zu entwickeln und die
Vorbehalte der Bevölkerung in Bezug auf die Grüne Gentechnik zu untersuchen.
Bayerischer Forschungsverbund FORPLANTA, Partner der Bayerischen
Forschungsallianz
Forstwirtschaft: Die Erfinder der Nachhaltigkeit
Der Nachhaltigkeitsgedanke bestimmt die deutsche Forstwirtschaft seit 300
Jahren. Tauchen Sie ein und experimentieren sie beim klimabewussten Einkaufen,
treffen Sie nachhaltige Kaufentscheidungen und tragen Sie zu einer lebenswerten
Zukunft bei.
Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan
Renaissance regionaler Energie- und Industrierohstoffe
Die Technologie zur angepassten und effizienten Nutzung erneuerbarer
Energieträger und Nachwachsender Rohstoffe hat sich in den letzten Jahren
rasant entwickelt und trägt mit stark steigender Tendenz zur regionalen
Wertschöpfung und Stärkung der Volkswirtschaft bei.
C.A.R.M.E.N. e.V., Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, BioCampus
Straubing GmbH
Nachhaltig dank Nano
Münchner Nanowissenschaftler präsentieren neuartige Systeme zur
Energieumwandlung. Dazu gehören u. a. günstige, flexible organische Solarzellen
und Leuchtdioden. Zudem entwickeln sie Nanomaterialien zur Energiespeicherung
und zur Produktion von Wasserstoff.
Nanosystems Initiative Munich (NIM) und Center for NanoScience (CeNS), München
Wie erklärt man's Tante Erna?
Die Wende zum nachhaltigen Leben kann nur gelingen, wenn viele mitmachen. Das
setzt Einsicht und Verständnis voraus. Aber wie um Himmels Willen bringt man
das Wissen um künstliche Photosynthese, Osmosekraftwerke oder Antibiotika-Forschung
unters Volk? Wissenschaftsjournalisten berichten. Über ihre Arbeit als "Übersetzer". Und über das Nachhaltigkeits-Engagement eines Printmediums.
GEO Magazin, Hamburg
Lokführerausbildung am Fahrsimulator
Im realen Eisenbahnbetrieb können Gefahrensituationen, das Verhalten bei
Störungen oder energiesparendes Fahren nicht so ohne Weiteres und beliebig
wiederholbar geübt werden. Ein Simulator macht all dies möglich. Sehen und
erfahren Sie es selbst!
Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH, München
Projekt eCARus – Studierende bauen ein Elektrofahrzeug
Wie kann die Mobilität der Zukunft aussehen? Über 50 Studierende der
Technischen Universität München forschen vom Antrieb über die IT bis zum
Solardach an allen Aspekten dieses Zukunftsthemas und erproben ihre
Entwicklungen direkt an einem Versuchsfahrzeug.
Fachgebiet Energiewandlungstechik, TU München
[nach oben]
Sicher und komfortabel elektrisch fahren
Kommunikationstechnik sichert im Bereich der E-Mobility das korrekte
Zusammenspiel der elektronisch gesteuerten Funktionen im Auto und die
Integration von E-Autos in das Stromnetz – denn längere Ladezeiten und kürzere
Reichweiten erfordern einen vorausschauenden und automatisierten Ladevorgang.
Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK
Nachhaltige Szenarien zur Energieerzeugung und -anwendung
Vorgestellt werden Betankungssysteme für Elektrofahrzeuge über Photovoltaik-Anlagen, die Mobilität ohne konventionelle Energie und Netzbelastung sicherstellen. Ferner wird die Strombörse erklärt und Energieversorgungsszenarien der Zukunft diskutiert.
Hochschule München
Organische Photovoltaik (OPV): Strom aus Kunststoff
Zwei Forschungskonsortien aus Europa und Indien haben sich zum Ziel gesetzt,
durch die Entwicklung neuer polymerbasierter Materialien die Energieeffizienz
von organischen Photovoltaikzellen zu verdoppeln und ihre Langzeitstabilität zu
erhöhen.
Europäisches Forschungsprojekt LARGECELLS
Potentialanalyse zur Energiewende im Landkreis Freising
Der Landkreis Freising hat sich zum Ziel gesetzt, ab 2035 komplett mit
erneuerbaren Energien versorgt zu werden. Zur Unterstützung dieses Vorhabens
wurden vorhandene Potentiale ermittelt und mögliche Maßnahmen abgeleitet, um
dieses Ziel zu erreichen.
Projektgruppe „Autarke Gemeinde - Nachhaltige Energiekonzepte", TUM: Junge
Akademie, TU München
Gebäudeintegrierte Solartechnik
Die Verbindung von Nachhaltigkeit und Architektur ist ein technologisches
Thema. Das technisch Machbare führt oft zu Lösungen, die ästhetischen Werten
nicht genügen – und wird zum Negativvorbild. Es gibt jedoch Beispiele, wie sich
ökologische und ästhetische Aspekte gut verbinden.
Solarenergieförderverein Bayern e.
V.
Smart Coatings – wie eine Farbe hilft Energie zu sparen
Dämmen, Isolieren, Abdichten. Das sind bisher die Konzepte zur Reduzierung von
Heizkosten in Gebäuden. Doch die damit verbundenen Probleme sind unübersehbar:
Schimmel, Raumluftbelastung, hohe Kosten und nicht zuletzt Brandgefahr und
schwieriges Recycling. Wir zeigen wie es anders geht und man durch den
intelligenten Einsatz von Glasadditiven nachhaltig Energie einspart.
Lehrstuhl Werkstoffverarbeitung, Universität Bayreuth; Bayerischer
Forschungsverbund FORGLAS
Wenn Materialien chatten – das Denkmallabor
Das Denkmal ist halt marode und bröselt nur so vor sich hin? Zu einfach
gedacht. Wissen Sie, was die Walhalla mit "platinblond" verbindet?
Und warum schwärmte eine amerikanische Touristin 1850 von der wunderbar
herbstlichen Farbe unserer Münchner Bronze-Bavaria? Kommen Sie zu uns ans
Mikroskop!
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Nachhaltiges Bauen – Eine Aufgabe für Architekten
Ökologie, Ökonomie und soziokulturelle Aspekte bestimmen nachhaltiges Bauen und
damit unsere baukulturelle Identität. Architekten entwickeln abgestimmte
Gesamtkonzeptionen in der Stadtplanung, bei Neubauten und im Umgang mit dem
Gebäudebestand. Gerne informieren wir Sie an unserem Stand.
Bayerische Architektenkammer
Bio- und Geodiversität und Nachhaltigkeit
Sammeln und Forschen für Mensch und Natur – Naturkundemuseen wie die SNSB
liefern die nötige Wissensgrundlage für nachhaltige Nutzung natürlicher
Ressourcen. Nur was man kennt, das schätzt man – und was man schätzt, das
schützt man!
Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (SNSB)
Rohstoffe-Reststoffe-Wertstoffe
Rohstoffe werden knapp. Viele High-Tech Materialien und Anwendungen enthalten
seltene Elemente oder Stoffe, die nicht künstlich erzeugt werden können. In
Recyclingverfahren werden wertvolle Elemente zurückgewonnen. Auch Deponien
können in Zukunft wichtige Lagerstätten werden.
Department für Geo- und Umweltwissenschaften, LMU München und Mineralogische
Staatssammlung
[nach oben]
Nachhaltige Mensch-Umwelt-Systeme
Die Münchner Geographie widmet sich nachhaltigen Lösungsansätzen für
Umweltprobleme auf lokaler, regionaler und globaler Ebene, wie Klimawandel und
Ressourcenknappheit (z.B. Wasser, Energie), und stellt ausgewählte Beispiele
aus Forschung und Lehre vor.
Department für Geographie, LMU München
Klimawandel und Wasserknappheit im Mittelmeerraum
19 Institutionen aus vier europäischen und fünf außereuropäischen Ländern haben
sich zusammengeschlossen, um die Folgen des Klimawandels auf Wasserressourcen
im Mittelmeerraum zu untersuchen, einhergehende Risiken zu bewerten und
mögliche Anpassungsoptionen aufzuzeigen.
Europäisches Forschungsprojekt CLIMB
Industrielle Biotechnologie – Grundpfeiler der Bioökonomie
Die Industrielle Biotechnologie bietet Lösungen für umweltschonende und
kostengünstige Produktionsverfahren. Wir zeigen Ihnen, wie diese nachhaltigen
Verfahren bereits heute unter anderem in der chemischen, Papier- und
Schmierstoffindustrie angewendet werden.
Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH, Martinsried
Umweltschutz in der Industrie europaweit fördern
Elf Institutionen des Enterprise Europe Network aus zehn europäischen bzw. südosteuropäischen Ländern wollen mit dieser Wissenstransfer-Initiative die
Umsetzung der umweltrelevanten EU-Direktiven in Unternehmen und damit den
Umweltschutz vorantreiben.
Europäisches Wissenstransfer-Projekt WE-EEN
Umwelt und Natur als kulturelle Herausforderung
Können Umwelthistoriker und Geisteswissenschaftler den Planeten retten?
Erfahren Sie mehr darüber, wie Menschen mit der Natur interagieren, wie sie
Umweltprobleme wahrnehmen, und wie ein vertieftes Verständnis des
Natur-Kultur-Verhältnisses Wege in eine nachhaltigere Zukunft eröffnen kann.
Rachel Carson Center for Environment and Society, LMU München
Mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben
Nachhaltigkeit ist keine Modeerscheinung, sondern ein „Muss“ für alle globalen
und deutschen Unternehmen in der Zukunft, wenn sie Wettbewerbsvorteile
sichern und ausbauen wollen. Nachhaltiges Wirtschaften erfordert ein innovatives Denken in
neuen Dimensionen.
Hochschule Fresenius München
Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit
Die Hochschule München setzt sich dafür ein, nachhaltiges Denken und Handeln
interdisziplinär in Lehre, Forschung und Verwaltung zu verankern. Ein Projekt erforscht z. B. den Einfluss nachhaltiger
Unternehmensfaktoren auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.
Hochschule München
Lernfabrik für Energieproduktivität
Unternehmen sind heutzutage angehalten, ihren Energieverbrauch zu senken. In
der Lernfabrik für Energieproduktivität (LEP) am iwb lernen Studenten sowie
Fach- und Führungskräfte aus der Industrie ein methodisches Vorgehen, um
Energieverschwendung in der Produktion zu erkennen und zu beseitigen.
Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb), TU München
Fusion im Energiemix der Zukunft
Wie kann es uns gelingen, den weltweit steigenden Energiehunger zu befriedigen
und gleichzeitig das Klima zu schonen? Die Modellrechnungen der Gruppe für
Energie- und Systemstudien des IPP können zwar nicht die Zukunft vorhersagen,
aber Zusammenhänge verdeutlichen.
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP), Garching und Greifswald, in
Kooperation mit Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik, TU
München



