Herzlich willkommen zu den 11. Münchner Wissenschaftstagen zum Thema „Herausforderung Gesundheit!“. Die Gesundheit ist ein merkwürdiges Phänomen. Erst wenn sie uns fehlt, beginnen wir sie richtig zu schätzen. An ihrem Erhalten und Wiedererlangen sind Dutzende von Berufsgruppen und Institutionen beteiligt: Ärzte, Apotheker, Wissenschaftler, Krankenhäuser, Krankenkassen, die Pharmaindustrie und verschiedenste Forschungsinstitute. Für sie alle, und besonders natürlich auch für den einzelnen Patienten, ist die Gesundheit eine Herausforderung.

Gesundheit und Krankheit sind Objekte der Forschung, aber sie sind auch Objekte eines gigantischen Marktes. Die Gesamtausgaben im Gesundheitswesen beliefen sich im Jahr 2009 in Deutschland auf 278 Milliarden Euro. Das entspricht 11,6 % des Bruttoinlandsproduktes. Im Durchschnitt wurden für die Gesundheit 3 400 Euro pro Einwohner ausgegeben – Tendenz steigend.

„Ist unsere gesundheitliche Versorgung zu teuer?“, „Müssen arme Menschen früher sterben?“. Das sind Fragen, die wir stellen. Im Zentrum des Programms stehen jedoch vor allem Themen der medizinischen Forschung. So fragen wir: „Welche Bedeutung hat die Genforschung für die Medizin?“, „Isst sich die Menschheit krank?“, „Was leistet die moderne Transplantationsmedizin?“, „Wann ist Arbeit Auslöser für Burnout?“ oder „Kann Musik heilen?“.

Wir würden uns freuen, wenn die Münchner Wissenschaftstage auch dieses Jahr wieder viele Tausend Besucher zum Mitmachen und Nachdenken anregen würden. Nutzen Sie die Chance, im direkten Gespräch mit den beteiligten Experten der verschiedensten Fachrichtungen Ihre Fragen zu stellen und auch Ihre Zweifel offen zu äußern. Schülern und Studierenden soll das Programm zudem helfen, sich über Ausbildungs- und Berufswege zu informieren. Und vielleicht träumen ja nach dem Besuch des Kinderprogramms noch mehr Kinder davon, später einmal Forscher zu werden.

Alle Angebote sind wie immer kostenfrei.

Ihnen allen vier erlebnisreiche Tage! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dr. Frank Holl
Leiter der Münchner Wissenschaftstage

   
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