10. Münchner Wissenschaftstage
Energie: Grundlage des Lebens - Motor für die Zukunft
vom 23. bis 26. Oktober 2010

WISSEN FÜR ALLE

Einladung

Herzlich willkommen zu den 10. Münchner Wissenschaftstagen! Im Mittelpunkt steht dieses Jahr das Phänomen Energie. Ohne sie gäbe es kein Leben und keine Zukunft. Spitzenforscher und -techniker werden dieses Phänomen allgemeinverständlich darstellen und erläutern.

Zentraler Veranstaltungsort ist wieder das Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ganztägig findet hier am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Oktober, im Audimax, ein Vortragsprogramm mit Diskussionsrunden statt. Im Lichthof präsentieren wir Marktstände der Wissenschaft. Von Samstag bis Dienstag, 23. bis 26. Oktober, bieten zudem Hochschulen, wissenschaftliche Institutionen und forschende Unternehmen im Großraum München Führungen, Vorträge, Workshops und Tage der offenen Tür zum Thema Energie an. Spezielle Workshops sprechen Schüler und Kinder an. Abendveranstaltungen in der Großen Aula ergänzen das Programm.

Die sichere Energieversorgung zählt zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der Vorrat an fossilen Ressourcen schwindet. Gleichzeitig wird deren Förderung immer riskanter. Welche Folgen für Umwelt und Klima hat die herkömmliche Energieversorgung? Wie lassen sich Umweltkatastrophen wie die Ölpest im Golf von Mexiko vermeiden? Welches sind die umweltverträglichsten Energieformen? Allgemein akzeptiert ist mittlerweile die durch den Klimaschutz notwendig gewordene massive Verringerung des CO2-Ausstoßes. Auf welchem Weg lassen sich weltweite Klimaschutzabkommen realisieren? Wie lässt sich der wachsende Wohlstand in Schwellenländern wie China und Indien mit der Forderung nach der Reduzierung des CO2-Ausstoßes vereinbaren? Müssen wir wegen des Klimaschutzes künftig auf Wohlstand verzichten? Gefordert sind Wirtschaft und Politik, nicht zuletzt aber auch das Engagement der Verbraucher.

Eine der wichtigsten Aufgaben wird es sein, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Lösungsvorschläge gehen in verschiedene Richtungen: Erzeugung „sauberer Kohlekraft", unterirdische Speicherung von CO2 und die verstärkte Energiegewinnung durch erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasserkraft, Geothermie und Bioenergie. Wie aber kann ihr Anteil an der Energieproduktion erhöht werden? Wie schnell können intelligent gesteuerte Stromnetze (Smart Grids) und überregionale, internationale Netze (Super Grids) geschaffen werden, die Strom dorthin transportieren, wo er tatsächlich benötigt wird? Als marktwirtschaftliche Klimaschutzstrategie gilt der Handel mit Emissionsrechten. Was kann durch Energiesparen erreicht werden, z. B. durch Wärmedämmung oder Entwicklung neuer, effizienter Technologien? Wodurch kann jeder Einzelne täglich zur Verringerung des Energieverbrauchs beitragen? Welche Rolle wird die Kernenergie künftig spielen? Wie hoch sind ihre Produktions- und Folgekosten? Welche Risiken birgt sie? Kernfusion wäre eine Alternative, aber wann?

Diese Fragen stehen im Fokus der 10. Münchner Wissenschaftstage.

Aber auch andere Fragen werden gestellt: z. B. nach biologischen und chemischen Energieformen, dem physiologischen und psychischen Leistungsvermögen und der kreativen Energie. Die Rechtswissenschaften befassen sich mit einer anderen Form: der kriminellen Energie. Auch auf die Geschichte der Erforschung der Energie und die Entwicklung der Energienutzung wird ein Blick geworfen: Welche Beiträge haben z. B. Gottfried Wilhelm von Leibniz und Albert Einstein geliefert? Welche Rolle haben Erfinder wie James Watt und Thomas Alva Edison gespielt? Welchen Einfluss hatten neue Energien auf die Gesellschaft?

Innovationen fordern Widerspruch und kontroverse Meinungen. Das Programm soll zur Diskussion anregen und Mut machen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft mit neuen Ideen zu gestalten.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dr. Frank Holl
Leiter der Münchner Wissenschaftstage

Das Programmheft zur Veranstaltung 2010 können Sie [hier] herunterladen.

   
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